3 Monate Sonechko und wir arbeiten weiter

Sonechko wurde vor 3 Monaten als dynamisches Netzwerk entwickelt – mit dem Ziel sofortige, unbürokratische, konkrete, individuelle und transparente Hilfen anzubieten.

Fast alle der von uns betreuten über 100 Geflüchteten  leben nun  in eigenen Wohnungen und bekommen staatlich finanzierte Hilfen. Wir konnten bei Behördengängen, der Suche nach Wohnraum und Möbeln helfen. Konnten bei der Suche nach Kita- und Schulplätzen unterstützen, Deutsch- bzw. Integrationskurse vermitteln, und vieles mehr.

Auch in unserem Leitungsteam gab es Veränderungen, nach 12 Wochen ehrenamtlicher Tätigkeit sind einige Mitarbeiter:innen aus dem Projekt ausgeschieden.

An dieser Stelle Euch nochmals herzlichen Dank für die geleistete Unterstützung und tolle, unkomplizierte Zusammenarbeit!

Aufgrund der Veränderung in der Leitungs- und Teamstruktur und die veränderten Bedarfe der Gastgebenden und Geflüchteten bauen wir aktuell das Angebot des Projekts um. Die Bausteine der Wohnraumvermittlung, der Finanzierung, der Begleitung durch die Stadtlotsenden braucht es im  Moment nicht mehr. Das erste große Ziel von Sonechko haben wir gemeinsam und erfolgreich erreicht. 

SIM-Karten der Telekom ab Juli nicht mehr kostenlos

Die Telekom hat als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine rund 400.000 SIM-Karten kostenlos an geflüchtete Ukrainer ausgegeben. Diese SIM-Karten enthielten unbegrenztes Datenvolumen und unbegrenzte Anrufe innerhalb Deutschlands und in die Ukraine.

Dieses Angebot läuft Ende Juni aus, dann können die Karten in ein Prepaid-Angebot umgewandelt werden. Für 9,95 EUR pro vier Wochen erhalten die Kunden 10 GB Datenvolumen zur Nutzung in Deutschland und Europa sowie 300 Freiminuten in die Ukraine. Die ersten vier Wochen sind kostenlos und enthalten 100 GB Datenvolumen.

Ab Mitte Juni verschickt die Telekom SMS mit einem Link zum Wechselangebot. Sollte das Angebot nicht angenommen werden, müssen die Nutzer nichts weiter tun. Die SIM-Karte inklusive der Rufnummer wird dann zum 30.06.2022 gesperrt, es fallen keine weiteren Kosten an.

Link zur Pressemitteilung der Telekom (Englisch)

Link zur Pressemitteilung der Telekom (Deutsch)